Komplexität ist nicht der Feind
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12/26/20251 min lesen
Highlights
Komplexität trägt Informationen
Sichtbarkeit geht Verbesserung voraus
Frühzeitige Vereinfachung birgt Risiken
Komplexität ist eine unvermeidbare Eigenschaft moderner Systeme. Mehrere Teams, bestehende Komponenten, regulatorische Vorgaben und sich entwickelnde Anforderungen tragen alle dazu bei. Komplexität als Mangel oder Fehler zu behandeln, den es zu beseitigen gilt, führt häufig zu fragilen Lösungen.
Das eigentliche Risiko liegt in unreflektierter Komplexität. Wenn Abhängigkeiten verborgen bleiben und Annahmen implizit sind, verbreiten sich Änderungen unvorhersehbar. Automatisierung, Optimierung oder Restrukturierung, die ohne Verständnis eingeführt werden, erhöhen oft die Instabilität, statt sie zu reduzieren.
Der Umgang mit Komplexität beginnt damit, sie sichtbar zu machen. Durch das Mapping von Interaktionen, Schnittstellen, Feedbackschleifen und Fehlerursachen können Organisationen zwischen wesentlicher und zufälliger Komplexität unterscheiden. Erst dann kann Vereinfachung sicher umgesetzt werden.
Das Ziel ist nicht, Komplexität pauschal zu entfernen, sondern sie so zu strukturieren, dass Entscheidungen mit Sicherheit getroffen werden können. Das Ergebnis ist ein System, das modifiziert, integriert oder skaliert werden kann, ohne Kaskadeneffekte auszulösen.
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